Eine Gemeinde zählt drei erwerbstätige Bevölkerungen: jene, die dort wohnt und arbeitet, jene, die von auswärts zur Arbeit kommt — die Zupendler — und jene, die sie jeden Morgen verlässt — die Wegpendler. Der Saldo zwischen Zu- und Wegpendlern entscheidet, ob die tagsüber anwesende Bevölkerung über oder unter der Wohnbevölkerung liegt.
Für Mittagsgastronomie, Bäckerei, Kiosk und Nahversorgung ist das ein entscheidender und selten betrachteter Indikator. Eine Schlafgemeinde kann eine schöne Demografie ausweisen und ihre Strassen zwischen acht und achtzehn Uhr leeren.
Die offizielle Pendlermatrix nennt auch die wichtigsten Herkunftsgemeinden der Zupendler, was über die reale Tiefe des Einzugsgebiets Auskunft gibt.
Referenzquelle : Bundesamt für Statistik — Pendlermatrix.
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