- 1A-Lage
- Die Kategorie der besten Geschäftsadressen einer Stadt: maximaler Fluss, maximale Sichtbarkeit, höchste Mieten.
- Agglomeration
- Gemeindeverbund, der einen zusammenhängenden Lebensraum um eine Kernstadt bildet; die Zugehörigkeit verändert die Lesart der Gemeindezahlen.
- COICOP und Haushaltsbudget
- Die Systematik der Konsumausgaben und die Erhebung, die die durchschnittliche monatliche Ausgabe eines Schweizer Haushalts je Position misst.
- Durchschnittlicher Tagesverkehr
- Die durchschnittliche Zahl der pro Tag auf einer Achse oder in einem Bahnhof gezählten Fahrzeuge oder Reisenden — das objektive Mass des Flusses.
- Durchschnittsbon
- Der durchschnittlich je Kunde und Besuch ausgegebene Betrag; mit der Frequenz multipliziert, ergibt er den Umsatz.
- Einzugsgebiet
- Das Gebiet, aus dem die Kundschaft eines Verkaufspunkts stammt, üblicherweise in eine primäre, sekundäre und tertiäre Zone unterteilt.
- Geschäftsdichte
- Die Zahl der Einwohner pro Betrieb einer bestimmten Tätigkeit — ein Anhaltspunkt für Sättigung, kein Urteil.
- Gewerblicher Stromtarif
- Der Strompreis für ein gewerbliches Profil, festgelegt vom Netzbetreiber und damit von Gemeinde zu Gemeinde verschieden.
- Gewinnschwelle
- Der Umsatz, ab dem der Betrieb kein Geld mehr verliert: Fixkosten geteilt durch den Deckungsbeitragssatz.
- Handelsregister
- Das kantonale Register, in das sich Unternehmen eintragen; für eine GmbH oder eine AG begründet der Eintrag die Existenz.
- Lohnnebenkosten des Arbeitgebers
- Die Gesamtheit der Beiträge, die der Arbeitgeber zusätzlich zum Bruttolohn schuldet: AHV, IV, EO, Arbeitslosenversicherung, berufliche Vorsorge, Unfall, Familienzulagen.
- Mietbelastungsquote
- Die Jahresmiete im Verhältnis zum Umsatz: das einzige Mass, das den Vergleich zweier Standorte erlaubt.
- Miete pro Quadratmeter
- Die Vergleichseinheit für Gewerberäume, in der Schweiz in Franken pro Quadratmeter und Monat ausgedrückt.
- Nebenkosten
- Die mit der Nutzung des Lokals verbundenen Leistungen, die zusätzlich zur Nettomiete verrechnet werden; sie sind nur geschuldet, wenn der Mietvertrag sie ausdrücklich vorsieht.
- NOGA
- Allgemeine Systematik der Wirtschaftszweige: der offizielle Code, der die Tätigkeit eines Betriebs in der Schweiz bezeichnet.
- Nutzungszone
- Die kommunale Einteilung, die bestimmt, welche Tätigkeiten auf einer Parzelle zulässig sind — die erste Prüfung, vor jedem Mietvertrag.
- Pendler
- Personen, die für die Arbeit eine Gemeindegrenze überschreiten; ihr Saldo misst die Tageskundschaft einer Gemeinde.
- PLZ
- Die Schweizer Postleitzahl; sie deckt sich weder mit den Gemeinden noch mit den Kantonen.
- STATENT
- Statistik der Unternehmensstruktur: die offizielle Zählung der Betriebe und Arbeitsplätze in der Schweiz.
- Statistische Hektare
- Rasterzelle von 100 auf 100 Meter, die den offiziellen Schweizer Statistiken als feinste Maschenweite dient.
- STATPOP
- Statistik der Bevölkerung und der Haushalte: die offizielle Quelle der Schweizer Demografie, bis auf Gemeinde- und Hektarebene.
- Überlebensrate der Unternehmen
- Der Anteil der Unternehmen, die drei oder fünf Jahre nach ihrer Gründung noch aktiv sind, veröffentlicht nach Branche.
- ZEFIX
- Der Zentrale Firmenindex der Schweiz: das öffentliche, online abfragbare Register der eingetragenen Gesellschaften.
Die Zahlen, Kanton für Kanton
Bevölkerung, Einkommen, Referenzmiete für Gewerbe, Steuern und Ströme — offizielle Daten, bei jedem Import aktualisiert.
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